Erstes offenes MRT im ambulanten Bereich in Koblenz

Radiologisches Institut Dr. von Essen optimiert Diagnostik-Komfort

Schluss mit der Platzangst im MRT!

Das Radiologische Institut Dr. von Essen investiert in das HighTech Gerät Magnetom Aera der Firma Siemens, um den Patienten ab Dezember 2010 maximalen Komfort in der MRT-Diagnostik bieten zu können – und ist damit die erste Institution in Rheinland-Pfalz mit dieser exklusiven Ausstattung. Damit gehört die Platzangst, der Hauptgrund für die Unbeliebtheit dieser Untersuchungsmethode ist, ab dem Jahreswechsel der Vergangenheit an. Ein Porträt über die Vorteile der modernsten Kernspin-Generation.

Magnetom Aera

Neben des größeren Durchmesser ist die Röhre des neuen MRTs deutlich kürzer, so dass man bei den meisten Untersuchungen mit dem Kopf außerhalb des Gerätes liegt.

Wer bei Wikipedia im Internet unter dem Begriff „Platzangst“ (= Klaustrophobie) recherchiert, liest dort folgende Zeilen: „Praktische Bedeutung erlangt die Klaustrophobie vor allem bei MRT-Untersuchungen, da der Patient dabei bis zu 30 Minuten in einer Röhre liegen und sich ruhig verhalten muss, damit eine ausreichende Bildqualität gewährleistet wird.“ Auch das Radiologische Institut Dr. von Essen erlebt das Phänomen der Platzangst bei 10 bis 15 Prozent seiner Patienten. Die Aufgabe, in einer Röhre mit 60 Zentimetern Durchmesser ruhig zu verharren, führt bei den Betroffenen zu Panikattacken, Hyperventilation und Schweißausbrüchen. An ein bewegungsloses Liegen, wie es für exakte Aufnahmen gefordert wird, ist unter solchen Umständen nicht mehr zu denken. Um den Unterschied zum neuen HighTech MRT Gerät am Institut für Radiologie Dr. von Essen in Sachen Patientenkomfort in vollem Ausmaß zu verstehen, beschreibt Dr. Wolfram Schaeben, wie zeitaufwendig und einfühlsam er mit klaustrophobischen Patienten bei herkömmlichen Geräten vorging: „Die Platzangst ist fester Bestandteil in unserem Patienten-Fragebogen. Wird hier ein Ja angekreuzt, nehmen wir uns extrem viel Zeit, um im Vorfeld beruhigend einzuwirken. Entscheidend ist für die Patienten meist, ob sich der Kopf während der Untersuchung außerhalb der Röhre befinden darf. Meist bleibt aber eine Sedierung (Ruhigstellung) durch Medikamente nicht aus.“ Umständlich wird es auch für Patienten, die von ihrer Platzangst bisher nichts wussten und die Panikgefühle während der Untersuchung zum ersten Mal erleben. Der Facharzt für Radiologie räumt ein: „Solche Patienten mussten wir in der Vergangenheit leider für einen zweiten Termin – dann mit Partner – erneut einbestellen, da man nach einer Sedierung kein Auto fahren darf. Wir erleben es immer wieder: Sobald sich der Patient bewegt, müssen Sequenzen wiederholt werden und die Bildqualität nimmt in der Regel deutlich ab.“

Magnetom AERA

Größerer Durchmesser, mehr Platz, weniger Angst!

10 Zentimeter: der große Unterschied
Die neueste Generation der MRT-Röhren wie das Magnetom Aera, das übrigens erst seit September 2010 offiziell auf dem Markt ist, stellt eine bahnbrechende Weiterentwicklung in der Radiologie dar. Die Röhre bietet mit 70 Zentimeter 10 Zentimeter mehr Platz im Durchmesser als bisherige MRT-Geräte. Sie meinen nun, das ist nicht viel? Dr. Arnd Gerhards ist da anderer Meinung: „Entscheidend für den Patienten ist immer der Abstand zwischen der Nasenspitze zur Decke. Das subjektive Gefühl bei 10 Zentimetern mehr Raumangebot im Magnetom ist immens. Auch rechts und links neben den Schultern bleibt mehr Spielraum. Dadurch wird die Lagerung des Patienten flexibler und für ihn automatisch bequemer. Sie sehen, diese 10 Zentimeter sparen unseren Patienten und uns viel Zeit und Nerven.“ Die HighEnd-Röhre ist übrigens nicht nur breiter, sondern mit 1,45 Meter auch wesentlich kürzer als herkömmliche Modelle. Für die meisten Untersuchungen – z.B. Bauch-Becken-Bereich, Hüfte oder Lendenwirbelsäule – darf der Kopf bei der Untersuchung im Magnetom Aera sogar draußen bleiben. Welch eine Erleichterung! Und selbst wenn für Aufnahmen an Kopf, Schulter oder Halswirbelsäule der Kopf mit in die Röhre muss, erlebt der Patient jetzt ein neues Raumgefühl.
Der gesteigerte Patientenkomfort führt außerdem zu einer positiven Kettenreaktion: Entspannte Patienten bewegen sich weniger, es müssen weniger Sedierungen und Wiederholungsaufnahmen vorgenommen werden und es entstehen schärfere Bilder.

NeusteTechnik
Beim MRT müssen Spulen auf den Körper des Patienten aufgelegt werden – sie sind die Antennen, mit dem die Radiologen die Signale aus dem Körper auffangen. Auch dabei wird der Patient jetzt viele angenehme Unterschiede entdecken. Die Spulen des Magnetom Aera sind kabellos, sehr leicht und sie decken den Körper großflächig ab. Dr. Gerhards: „Bei Kombinationsuntersuchungen, wie sie z.B. bei Tumorpatienten vonnöten sind, mussten wir den Patienten für die Aufnahme unterschiedlicher Körperregionen bisher noch mal aus der Röhre rausholen und die Spulen mit Kabel neu platzieren. Mit unserer Spitzentechnologie ersparen wir den Patienten jetzt diese Umlagerungen, sie müssen nur einmal auf dem Tisch entsprechend vorbereitet werden.“
Auch bei der Aufnahmequalität gerät Dr. Gerhards schnell ins Schwärmen: „Die digitalen Bilder sind hochpräzise und auch für mich faszinierend. Trotz der Kürze und der Weite des Magnettunnels ist die Qualität der Bilder nicht eingeschränkt.“ Vorteile erleben auch die Mitarbeiter(innen) durch die Neuanschaffung: Durch den vereinfachten Workflow am Magnetom Aera sind auch sehr komplexe Untersuchugen (z.B. am Herz) deutlich einfacher durchzuführen.

Bequeme Lagerung auch bei schwierigen Untersuchungen.

Perfekt für folgende Patientengruppen
Die erste Patientengruppe, die Dr. Schaeben spontan einfällt sind: „Kinder! Natürlich hatten sie bisher Angst, allein in eine enge Röhre geschoben zu werden. Das größere Platzangebot nimmt ihnen die Furcht.“ Auch übergewichtige Patienten profitieren von dem größeren Durchmesser. Dr. Gerhards nennt aber auch Menschen mit Schmerzen, Moblilitätsproblemen oder ungewöhnlichen Krümmungen der Wirbelsäule (Kyphose) als besondere Nutznießer des HighTech-Gerätes. Damit wird neben den drei herkömmlichen MRTs am Radiologischen Institut Dr. von Essen immer das Magnetom Aera für diese Patientengruppen bevorzugt zum Einsatz kommen. Dr. Gerhards bringt es auf den Punkt: „Mit dem Magnetom Aera setzen wir am Radiologischen Institut Dr. von Essen bewusst ein Zeichen, dass wir die MRT-Untersuchung nicht nur rein zu diagnostischen Zwecken anbieten, sondern dass uns dabei der Patientenkomfort enorm wichtig ist!“

Vorteile des Magnetom Aera

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